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Samstag, 27. September 2014

"Boxring"

Motivtorte Nr. 148

Kuchen: "Benco-Kuchen"
Füllung: Erdbeer-Marmelade
Dekor: Rollfondant, Draht, Cakepop-Sticks, Trinkhalme


Zum 9. Geburtstag wünschte sich Valentin eine Boxer-Torte. Das war für mich wiedermal eine Gelegenheit mich an stehenden Figuren zu versuchen.

Meine bisherigen Versuche (Tim und Struppi und ein Ehepaar) kamen zwar bei den Empfängern gut an, aber so recht zufrieden war ich damit nicht.

Erinnert ihr euch an diese beiden Paare ?




Diesmal verwendete ich einen dickeren Draht und liess die Einzelteile länger trocknen. Das Endergebniss war anatomisch nicht ganz korrekt (z.B. zu kurze Arme) und leider bekam der Fondant beim Trocknen auch Risse, aber was soll ich sagen ... dem Empfänger haben die Figuren trotzdem gefallen :o)



Und so habe ich sie gemacht:

Zuerst habe ich aus dickem Basteldraht ein Skelett geformt. Um dieses habe ich dann zuerst den Körper und den Hals geformt und nach einem Tag Trockenzeit dann Arme, Beine und die Köpfe hinzugefügt.



Nach ein paar Tagen habe ich den beiden dann noch Hosen, Handschuhe und Schuhe angezogen und die Haare aufgemalt.


Die beiden wollten übrigens unbeding in Bermudashorts kämpfen und nicht in den kurzen, üblichen Boxershorts*gg



Das blaue Auge habe ich mit einem Wattestäbchen aufgetragen. ich habe es zuerst in blaue Lebensmittelfarbe getaucht und dann so lange damit auf ein Stück Küchenrolle getippt bis kaum noch etwas drauf war. Mit diesen "Fast-Nichts" habe ich dann das Auge geschminkt.



Für die Torte habe ich einen großen, rechteckigen Kuchen gebacken (ca. Backblech-Größe). Dafür habe ich die zweieinhalbfache Menge des Benco-Kuchen-Rezepts verwendet.

Den fertigen Kuchen habe ich dann bei 2/3 der Länge senkrecht auseinander geschnitten, sodaß ein Quadrat entstand. Danach habe ich dieses Quadrat und auch den restlichen Kuchen waagrecht auseinander geschnitten.

Als nächstes habe ich wie folgt gestapelt und zwischen jede Schicht etwas Erdbeer-Marmelade gestrichen:

Zuerst ganz unten eine Hälfte des quadratischen Kuchens. Darauf dann nebeneinander die beiden Hälften des Rest-Kuchens. Das ergab dann wieder ein Quadrat ;o) Und ganz oben dann die zweite Hälfte des quadratischen Kuchens.

Anschließend habe ich den ganzen Kuchen noch außenrum mit des selben Marmelade bestrichen, denn wie ihr ja wisst mögen meine Bekannten keine Cremen in ihren Kuchen.

Dadurch sind meine Torten zwar am Ende nicht ganz so glatt als wenn man eine Ganache-Schicht statt der Marmelade verwenden würde, aber dafür müssen die Torten auch nicht unbedingt in den Kühlschrank (außer es ist zu warm für den Rollfondant)

Apropros Rollfondant ... Den habe ich über die Torte gelegt. Zuerst in Blau und dann oben drauf noch ein Quadrat in Weiß. Zum Schluss kam dann  noch der rote Rand dazu.

Die Buchstaben V A L E N T I N  hatte ich gleichzeitig mit den Figuren vorbereitet. Daher waren sie jetzt schon hart und liessen sich gut auf die Torte kleben ohne sich zu verziehen.



Bevor ich das getan habe, liess ich allerdings die Fondantdecke auf der Torte ein wenig antrocknen. Dazu stellt ich die Torte in den Kühlschrank.

Die Sterne habe ich aus weichem Rollfondant ausgestochen und ohne Trocknungsphase aufgeklebt.



Da die Torte von mir abgeholt wurde konnte ich sie nicht komplett zusammenbauen. Stattdessen habe ich in den 4 Ecken der Torte je einen halben, dicken Trinkhalm versenkt, in die die Mutter der Kindes später die vorbereiteten Pfosten stecken konnte. ( inkl. daran festgebundenen Seilen aus weißer Wolle)



Die Figuren habe ich separat in ausgepolsterten Kunststoffboxen verpackt und die Schuhe des stehenden Boxers habe ich direkt auf die Torte geklebt, damit sie nicht beim Transport abbrechen konnten.



Vor Ort musste die Mutter dann nur noch den Boxer bei den Schuhen in die Torte stecken ;o)

Die Torte selbst stand auf einem Cakeboard (Einmalartikel), das in die Tortendeko miteingearbeitet war. Es wurde am waagrechten Rand ebenfalls mit Rollfondant überzogen und außen an den senkrechten Rändern wurde ein blaues Stoffband mit kleinen Stecknadeln fixiert.

Diese Methode habe ich schon oft angewandt, weil es einfach schönes aussieht als wenn die Torte auf einem Tortenteller steht, der evtl. farblich gar nicht zur Torte passt.

Zwar lässt sich eine Torte, die auf einem Cakeboard steht nicht so leicht am Tisch abstellen, doch auch dieses "Problem" haben wir ganz einfach gelöst.

Ich habe ihr meinen Drehtteller geborgt, der eigentlich für einen Fernseher gedacht ist. Doch auch für Torten ist er super. Man kann das Cakeboard sehr gut darauf abstellen, weil er kleiner ist als das Cakeboard. Er funktioniert dann praktisch als drehbarer Ständer für die Torte. Und vor dem Anschneiden kann man dann auch noch die Torte 1x im Kreis drehen, damit alle Partygäste die Deko bewundern können ;o)

Und weil ich in letzter Zeit mehrere Torten zu machen hatte, habe ich mir gestern gleich noch einen Drehteller bestellt, damit auch bei 2 zeitnahen Festen jeder einen Drehteller von mir ausborgen kann ;o) Bin schon gespannt ob sich der Neue gut drehen lässt.

Sobald er da ist, werde ich euch davon berichten.

lg. Conny



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